Am Mittwoch, den 11. Februar 2026, unternahmen wir mit unserem Religionskurs einen Ausflug ins Hospiz nach Urbach. Wir fuhren gemeinsam mit dem Bus und waren alle gespannt auf das, was uns dort erwarten würde.
Als wir ankamen, fiel uns sofort ein Buch am Eingang auf, in das alle Menschen eintragen können, wenn ein Gast verstorben ist. Es war ein stiller, aber respektvoller Ort, der deutlich machte, wie sensibel und einfühlsam die Arbeit im Hospiz ist.
Kurz darauf wurden wir herzlich von einer sympathischen ehrenamtlichen Helferin begrüßt. Sie führte uns in den Keller, wo wir uns alle auf Stühle setzten. Dort erklärte sie uns ausführlich, was ein Hospiz ausmacht, wie es sich von einem Altenheim unterscheidet und wie die Gäste mit dem Thema Tod umgehen. Die Atmosphäre war ruhig und respektvoll, sodass wir uns gut auf die Erklärungen konzentrieren konnten.
Im Anschluss fragte sie uns, ob wir Fragen hätten. Einige Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit und stellten interessiert Fragen, die sie geduldig beantwortete. Danach begleiteten wir sie wieder nach oben. Dort zeigte sie uns das Wohnzimmer, das sehr freundlich und bunt eingerichtet war. Einige Gäste saßen dort zusammen, unterhielten sich und lachten, was uns eine herzliche und angenehme Atmosphäre vermittelte. Auch in der Küche konnten wir beobachten, wie fröhlich die Menschen dort miteinander umgingen.
Zum Abschluss gingen wir noch in den Garten, wo uns die Helferin die verschiedenen Kräuter und Pflanzen zeigte, die dort wachsen, und erklärte, wofür sie genutzt werden.
Der Ausflug gab uns einen spannenden und wertvollen Einblick in die Arbeit eines Hospizes, den Alltag der Gäste und die einfühlsame Betreuung durch die Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen
Von Greta Holz und Naila Li Gebhard 9c
Planung und Durchführung: Frau Scheidgen und Herr Stommel

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