Pädagogisches Konzept der Erprobungsstufe

1 Sanfter Übergang von der Grundschule zum Gymnasium

2 Ganzheitliches pädagogisches Konzept ( Lernen mit Herz und Kopf )

3 Einführung in das gymnasiale Lernen ( Eingangstür zum Haus des Lernens )

4 Ausführliches Beratungskonzept

5 Kontinuierliche, sorgfältige Evaluation der Arbeits- und Lernprozesse

Pädagogisches Konzept der Mittelstufe

1 Differenzierung der Schullaufbahn zu Beginn der Klasse 7 durch Fachprofilklassen

2 Differenzierung im Wahlpflichtbereich der Jahrgangsstufen 8 und 9

3 Vertieftes Lernen in der Mittelstufe

4 Ganzheitliches Lernen in der Mittelstufe

5 Ausführliches Beratungskonzept

6 Kontinuierliche, sorgfältige Evaluation der Arbeits- und Lernprozesse

Pädagogisches Konzept der Oberstufe

1 Individualisierung der Schullaufbahn, neue UnterrichtsfächerIndividualisierung der Schullaufbahn, neue Unterrichtsfächer

2 Vertieftes Lernen in der Oberstufe

3 Ganzheitliches Lernen in der Oberstufe

4 Ausführliches Beratungskonzept

5 Kontinuierliche, sorgfältige Evaluation der Arbeits- und Lernprozesse

 

Education agreement

Austausch-, Partnerschulen und Kontakte

 

 

 


Pädagogisches Konzept der Erprobungsstufe

Früher hieß die Erprobungsstufe einmal Orientierungsstufe. Und darum genau geht es auch erst einmal: Orientierung – neue Räume, neue Menschen, neue Regeln, eine komplexere Arbeitsorganisation, neue Erfahrungen, auch und gerade im sozialen Bereich. Damit möglichst viele Schüler sich positiv entwickeln können, gibt es am Lessing Gymnasium in der Erprobungsstufe seit langem unterstützende Maßnahmen, die den Übergang von der Grundschule zum Gymnasium erleichtern sollen, gleichzeitig aber die Selbstständigkeit und den eigenen Antrieb der Schüler und Schülerinnen fördern, damit sie ihren Platz in der neuen Schule finden.

 

1 Sanfter Übergang von der Grundschule zum Gymnasium

  • Erfahrungsaustausch zwischen Grundschullehrer/innen und Gymnasiallehrer/innen durch Hospitationen und Gespräche in den vierten Klassen der Grundschulen bzw. im fünften Schuljahr des Gymnasiums (Arbeitskreis Porzer Schulen) und bei gemeinsamen Erprobungsstufenkonferenzen im Jahrgang 5

  • detaillierte Information über die Besonderheiten des Lessing-Gymnasiums ( z.B. Lehrerraumprinzip, Bilingualität, Fachprofile, Internationales Abitur) im November: an Einführungsabenden für Eltern und Schüler/innen des vierten Schuljahres und am Tag der offenen Tür mit Probeunterricht und Elterngesprächen beim Lessing-Brunch; außerdem individuelle Beratungsgespräche vor und während der Anmeldung

  • bei der Klassenzusammensetzung wird berücksichtigt, dass Kinder aus derselben Klasse oder demselben Ortsteil stammen, gewachsene Beziehungen werden nur dann unterbrochen, wenn dies ausdrücklich gewünscht ist, ansonsten bleiben die Kinder mit ihren Freunden aus der Grundschule zusammen und können entsprechende Wünsche äußern

  • Kennenlernfest vor den Sommerferien: spielerisches Kennenlernen unter Anleitung der Sportlehrer/innen, Vorstellen der Klassenlehrer/innen und der neuen Klassen, erste Kontakte werden geknüpft

  • intensive Einführungs- und Kennenlernwoche zu Beginn der Klasse 5: gemeinsamer Gottesdienst, Begrüßungsfeier im Forum, Ordinariatsstunden, Tipps zur Ernährung (gesundes Frühstück…), zum Sozial- und Arbeitsverhalten, Lessing-Führerschein, mehrtägige Kennenlernfahrt

 

2 Ganzheitliches pädagogisches Konzept ( Lernen mit Herz und Kopf )

  • Bausteine sozialen Lernens mit speziellen Lernprogrammen zur Ich-Stärkung (z.B. Lions-Quest-Programm)

  • Patensystem von Schüler/innen der Jahrgangsstufe 9: drei bis vier Schüler/innen betreuen die Klasse, z.B. sind sie Ansprechpartner/in in den Pausen, bieten Spielnachmittage und kleinere Ausflüge an und helfen bei Klassenprojekten

  • Mitarbeit im überregionalen Arbeitskreis Mut gegen Gewalt, Schülersprechstunden angeboten vom Bezirksbeamten ( Herr Hoffmann )

  • erlebnispädagogische dreitägige Kennenlernfahrt mit den Schwerpunkten Teamfähigkeit und Konfliktbewältigung: unter der Anleitung von zwei Erlebnispädagogen lernen die Kinder viel über Rittertugenden (Freusburg) oder Samuraitugenden (Bad Honnef), damit Klassengemeinschaft und Selbstwertgefühl gestärkt werden

  • gemeinsame Wandertage angebunden an Unterrichtsinhalte ( z.B. Biologie/Deutsch/ Englisch: Tierbeschreibung – Zooschule Anfang Mai; oder Naturwissenschaften – Odysseum)

  • Feste in der Erprobungsstufe: Klassenkarneval, Weihnachtsfeier, Lessing-Brunch; Schulgottesdienste

  • Pausengestaltung (aktive Pausen durch Pausensport oder Leseangebote in der Bibliothek)

  • Kennenlernen der Streitschlichtung ( Modell Schüler helfen Schülern: ausgebildete Streitschlichter/innen helfen beim Lösen von Konflikten)

  • gezielte Förderung des Umweltbewusstseins (Lessing-Gymnasium ist Schule der Zukunft) durch das Projekt Sonne für Mali , Klassenreinigungsaktionen im Gebäude und auf den Schulhof und viele Tipps zum eigenen Verhalten der Umwelt gegenüber

  • Arbeitsgemeinschaften wie z.B. Tastaturtraining (Computer), Tierpflege, Tennis, Golf und andere Sportarten, Unterstufenchor, Bläser-AG, …

 

3 Einführung in das gymnasiale Lernen ( Eingangstür zum Haus des Lernens )

  • Einsatz von Lehrer/innen, die in der Arbeit der Erprobungsstufe besonders erfahren und/oder motiviert sind und Klassenlehrer/innen-Teams, die sich besonders intensiv um ihre jeweilige Klasse kümmern

  • Weiterausbau eines bereits in den meisten Grundschulen angelegten Methodenlernens innerhalb unseres Methodenkonzeptes: Förderung der Methodenkompetenz der Schüler/innen durch das Methodenkonzept des Lessing-Gymnasiums mit curricular verankerten Modulen von der Klasse 5 bis 12 zur Befähigung der Selbststeuerung des eigenen Lernprozesses - dazu gehören schülerzentrierte Arbeitsformen wie Partnerarbeit, Gruppenarbeit, Lernen durch Lehren, Werkstattunterricht, Projektarbeit, Einführung in die Bibliotheksarbeit, Selbstlernzentrum, Heranführung an die Arbeit am PC ( Laptopwagen ), fächerübergreifendes Arbeiten, …

  • behutsame und systematische Vorbereitung auf die Anforderung standardisierter Leistungsmessung durch die Teilnahme an Wettbewerben: Känguru-Wettbewerb (Mathematik), Big Challenge (Englisch)

  • enge Zusammenarbeit mit Universitäten und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, um Unterricht und Unterrichtsmethoden gezielt zu evaluieren und zu verbessern: Zusammenarbeit mit der Universität Dortmund und Professor Bos im Bereich Unterrichtsentwicklung ( LESSING ist Forschungsschule NRW), Zusammenarbeit mit der Universität Köln im Bereich der Begabtenförderung, der Bilingualität und der Entwicklung hausinterner Lehrpläne und exemplarischer Unterrichtsmodule

  • Schwerpunkt am LESSING ist die verstärkte Einführung der ersten Fremdsprache Englisch (6Wochenstunden), um Bilingualität vorzubereiten

  • ein weiterer Schwerpunkt ist die individuelle Förderung der Schüler/innen durch das Angebot von Profilklassen im Jahrgang 7: gesellschaftswissenschaftliche Klasse, naturwissenschaftliche Klasse, bilinguale Klasse und bilingual-naturwissenschaftliche Klasse; um die Stärken der Schüler/innen zu erkennen und später gezielt zu fördern, werden sie während der Erprobungsstufe intensiv beobachtet (für die genauen Beobachtungskriterien vgl. pädagogisches Konzept der Mittelstufe)

  • Nachmittagsbetreuung ( Angebot von Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und zahlreicher Arbeitsgemeinschaften, vorwiegend an den Campustagen - außerdem individuelle Förderung von Lernschwächen in den Hauptfächern durch Lehrer/innen und Schülerhelfer/innen nach dem Model Schüler helfen Schülern )

 

4 Ausführliches Beratungskonzept

  • Erprobungsstufenkoordinatorinnen ( Frau Schumacher / Frau Kollmann ) beraten in Zusammenarbeit mit den Grundschullehrer/innen beim Einstieg in die Erprobungsstufe

  • Klassenlehrer/innen, Fachlehrer/innen und Erprobungsstufenkoordinatorinnen beraten Schüler/innen und Eltern bei individuellen Lernproblemen und führen intensive Gespräche bei Verstößen im Disziplinarbereich

  • Sprachenlehrer/innen beraten Schüler/innen und Eltern bei der Wahl der zweiten Fremdsprache

(Informationsabend zu den Sprachen Französisch und Latein durch die Fachvorsitzenden, außerdem Angebote individueller Beratung durch die Klassenlehrer/innen, die Englischlehrer/innen und die Erprobungsstufenkoordinatorinnen )

  • Klassenlehrer/innen, Fachlehrer/innen und Erprobungsstufenkoordinatorinnen beraten Schüler/innen und Eltern bei der Fachprofilwahl am Ende der Erprobungsstufe

  • Zusammenarbeit mit außerschulischen Beratungspartnern : Zentrum für Hochbegabte in Brühl, Schulpsychologischer Dienst, Polizei ( Schulwegsicherung, Unterweisung zur Stärkung der Verkehrssicherheit )

  • Frau Alshut (Fachmoderatorin für den Bereich der Begabtenförderung) berät bei Schülern und Schülerinnen mit überdurchschnittlichen Leistungen und Hochbegabung in allen Fragen von individueller Förderung

  • Frau Kollmann berät Eltern und Kinder bei Schwächen in den Bereichen Lesen / Rechtschreibung

  • Frau Goy und Frau Timmermann sowie ihre Streitschlichter/innen beraten Schüler/innen bei Konflikten

  • Herr Hoffmann ( Schulpolizist ) berät Schüler/innen bei Problemen mit Mobbing und zur Gewaltprävention

  • Frau Gödel und Frau Müller beraten die Schüler/innen bei allen Fragen zum Bereich Bibliothek und Ausleihverfahren

  • Herr Ulusan und seine ausgebildeten Schulsanitäter/innen helfen und beraten kranke oder verletzte Schüler/innen

 

5 Kontinuierliche, sorgfältige Evaluation der Arbeits- und Lernprozesse

  • Konferenz der Klassenleiter/innen und Erprobungsstufenkoordinatorinnen zu Beginn jedes Halbjahres

  • Teilnahme an der Langzeitstudie von Lernprozessen der Universität Dortmund

  • jährliche Evaluation der Beurteilungskriterien für die Empfehlung und Auswahl der Schüler/innen für die vier Fachprofile in der Mittelstufe ( Konferenz der Klassenleiter/innen, der Mittelstufenkoordination und der Erprobungsstufenkoordinatorinnen )

 

Pädagogisches Konzept der Mittelstufe

Die Mittelstufe umfasst die Jahrgangsstufen 7 bis 9. Sie vermittelt eine vertiefte allgemeine Grundbildung, die für ein Hochschulstudium notwendig ist, aber ebenso für eine spätere berufliche Ausbildung qualifiziert. Der Unterricht soll die Schülerinnen und Schüler zur Auseinandersetzung mit komplexeren Problemstellungen anleiten und zu abstrahierendem, analysierendem und kritischem Denken führen.

Wir sehen Schülerinnen und Schüler als Individuen mit verschiedenen Neigungen und Begabungsprofilen. Mit dem Ziel einer möglichst individuellen Förderung bieten wir deshalb ab der 7. Klasse unterschiedliche Bildungsgänge in vier Fachprofilklassen an, die mit Abschluss der Klasse 9 zum Erwerb der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe sowie in der Einführungsphase zum Erwerb des mittleren Schulabschlusses (Fachoberschulreife) und am Ende der Stufe 12 zum Abitur führen.

Sowohl die Bildung von vier Fachprofilklassen ab Jahrgangsstufe 7 als auch das Angebot von Differenzierungskursen im Wahlpflichtbereich ab Klasse 8 wird intensiv pädagogisch begleitet. Ein ausführliches Beratungskonzept und sorgfältige Evaluation sollen helfen, den für jede Schülerin und jeden Schüler geeigneten Weg zu finden.



1 Differenzierung der Schullaufbahn zu Beginn der Klasse 7 durch Fachprofilklassen

Nach ausführlichen Beratungen der Stufenkoordinatorinnen und Lehrerinnen und Lehrer mit den Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern entscheidet die Klassenkonferenz am Ende der Jahrgangsstufe 6 über die Fortsetzung der Schullaufbahn in den Fachprofilklassen:

Fachprofilklasse mit bilingualem Schwerpunkt

Fachprofilklasse mit bilingual - naturwissenschaftlichem Schwerpunkt

Fachprofilklasse mit gesellschafswissenschaftlichem Schwerpunkt

Fachprofilklasse mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt

Die Schülerinnen und Schüler erhalten ergänzenden Unterricht im jeweiligen Profilbereich der Klasse. Durch eine stärkere Homogenität in den Lerngruppen können Schwächen besser ausgeglichen und Stärken gefördert werden.



2 Differenzierung im Wahlpflichtbereich der Jahrgangsstufen 8 und 9

Weitere individuelle Akzente können Schülerinnen und Schüler ab der Klasse 8 setzen. Neben den Unterricht im Klassenverband tritt jetzt der Wahlpflichtunterricht. Hier bietet das Lessinggymnasium außer einer dritten Fremdsprache (drei Wochenstunden)

wahlweise eine Schwerpunktsetzung im naturwissenschaftlichen, gesellschaftswissenschaftlichen oder künstlerisch-medialen Bereich

(je zwei Wochenstunden) an. Jede Schülerin und jeder Schüler entscheidet sich für eines dieser Angebote.

 

Im Schuljahr 2015/2016 werden am Lessing-Gymnasium folgende Kurse im Wahlpflichtbereich angeboten:

 

Jahrgangsstufen 8/9:

  • Italienisch

  • Physik / Chemie

  • Informatik

  • Geo-Ökologie

  • Kunst / Medien

  • Gesellschaftswissenschaften

 

Im Wahlpflichtbereich werden pro Halbjahr 2 Klassenarbeiten geschrieben. Eine Klassenarbeit kann durch eine andere Leistungsüberprüfung (Dokumentation, Projektarbeit, Referat usw.) ersetzt werden. Die Fächer dieses Wahlpflichtbereiches gehören zur Fächergruppe II. Die Noten sind versetzungsrelevant.

Die Angebote im Differenzierungsbereich sind in den Klassen 8 und 9 durchgehend zu belegen. Ein Wechsel der auf zwei Jahre angelegten Kurse kann nur in besonderen Ausnahmefällen am Ende des ersten Halbjahres der Klasse 8 mit Genehmigung der Schulleitung erfolgen.

 

3 Vertieftes Lernen in der Mittelstufe

  • Schwerpunktsetzung durch die Bildung von Fachprofilklassen (s.o.)

  • Schwerpunktsetzung durch Kurswahl im Wahlpflichtbereich II (s.o.)

  • Vertieftes Methodenlernen:

 

    • Förderung der Methodenkompetenz durch die Methodenschulung der einzelnen Fächer (die zu vermittelnden Kompetenzen werden in den Fachcurricula für jede Jahrgangsstufe ausgewiesen)

 

 

    • Förderung der Methodenkompetenz im Rahmen eines Methodenprogramms: Obligatorische Vermittlung von fächerübergreifenden Methodenbausteinen in jeder Jahrgansstufe (z.B. Mind Mapping, Visualisierungstechniken, Präsentationstechniken…)

 

 

    • Systematische Vorbereitung auf standardisierte Leistungsmessungen (Lernstandserhebung in JGS 8, Cambridge Prüfungen PET und FCE, DELF)

 

 

    • Individuelle Förderangebote in den Kernfächern

 

 

    • 3-wöchiges Betriebspraktikum in der JGS 9

 

 

    • Sprachenfahrten / Austauschfahrten (Oxford, Cork, Dijon, Toulouse, Sorrent)

 

 

    • Teilnahme an Wettbewerben (Bundeswettbewerb Fremdsprachen, Bundeswettbewerb Mathematik und Informatik, Jugend forscht, Jugend musiziert, Känguru Wettbewerb, The Big Challenge,…)

 

 

    • Teilnahme an außerschulischen Projekten (Bewerbungstraining in Zusammenarbeit mit der Stadtsparkasse KölnBonn und der Barmer Ersatzkasse, Kooperation mit der DLR, Kooperation mit dem KK51, Agenda 21 Klassenprojekt, Mut gegen Gewalt)

 

 

    • Zusammenarbeit mit Universitäten (Köln, Dortmund)

 

 

4 Ganzheitliches Lernen in der Mittelstufe

  • Kennenlernfahrt der neugebildeten Fachprofilklassen in der Jahrgangsstufe 7 mit fachprofilspezifischem Angebot

  • Gemeinsame Feste wie Lessingbrunch, Karnevalsfeier im Forum, Mittelstufenparty, Schulgottesdienste

  • Förderung der Sozialkompetenz durch Schulpatensystem: drei bis vier Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 9 betreuen eine 5. Klasse (in Pausen, bei Klassenprojekten, bei von ihnen organisierten Ausflügen und Spielenachmittagen)

  • Ausbildung von Sporthelfern, die selbstständig den Pausensport organisieren

  • Streitschlichtungsmodell: Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe lassen sich zum Streitschlichter ausbilden und helfen bei der Lösung von Konflikten

  • Schulsanitätsdienst: Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse lassen sich zum Schulsanitäter ausbilden, sie leisten Bereitschaftsdienst, betreuen den Sanitätsraum und bieten kompetente Erste Hilfe bei Verletzungen und Erkrankungen

  • „Schüler helfen Schülern“ im Rahmen eines Tutorensystems des individuellen Förderunterrichts

  • Angebot von Schülersprechstunden beim Bezirksbeamten der Polizei, Mitarbeit im überregionalen Arbeitskreis Mut gegen Gewalt

  • Jungen/Mädchen-Förderung (Coolness-Training in JGS 9, Teilnahme am Girls’Day )

  • Angebot diverser Arbeitsgemeinschaften (Foto-Story AG, Video AG, Marathontraining, Tischtennis AG, English Reading Club, Orchester, Mittelstufen-Chor, Informatik/Netzwerkbetreuung, Homepagegestaltung, Mali AG, …)

  • Gezielte Förderung des Umweltbewusstsein: Lessinggymnasium als Schule derZukunft, Projekt Sonne für Mali

  • Soziale Projekte, z. B. Unterstützung einer Schule in Mali, Sammelaktionen am Red Nose Day (SV), Aktionen am Welt-Aids-Tag, …

 

5 Ausführliches Beratungskonzept

  • Zusammenarbeit der Mittelstufenkoordinatorin mit den Erprobungsstufenkoordinatorinnen und den Klassenleitungen bei der Bildung der Fachprofilklassen ab Klasse 7

  • Mittelstufenkoordinatorin und Fachlehrerinnen und Fachlehrer beraten Schülerinnen, Schüler und Eltern bei der Wahl der Kurse im Wahlpflichtbereich II für die Jahrgangsstufe 8 (Informationsabend sowie Angebote individueller Beratung)

  • Beratung von Schülerinnen, Schüler und Eltern bei individuellen Lernproblemen

  • Intensive Gespräche und Konferenzen bei Verstößen im Disziplinarbereich

  • Enge Kooperation mit den Realschulen des Porzer Raumes in Fragen des Schulformwechsels

  • Beratung zu Schulabschlüssen in der Jahrgangsstufe 9 und der Einführungsphase

  • Betreuung des dreiwöchigen Betriebspraktikums in Klasse 9

  • Zusammenarbeit mit außerschulischen Beratungspartnern: Zentrum für Hochbegabte in Brühl, Schulpsychologischer Dienst, Polizei, ASD

  • Beratung bei Schülerinnen und Schülern mit überdurchschnittlichen Leistungen und Hochbegabung in allen Fragen von individueller Förderung ( Drehtür- und Springermodelle, Möglichkeit der Förderung durch Stipendien, …)

  • Herr Hoffmann (Bezirksbeamter der Polizei ) berät Schülerinnen und Schüler bei Problemen mit Mobbing und zur Gewaltprävention

  • Frau Gödel und Frau Müller beraten die Schülerinnen und Schüler bei allen Fragen zum Bereich Leseförderung, Bibliothek und Ausleihverfahren

 

6 Kontinuierliche, sorgfältige Evaluation der Arbeits- und Lernprozesse

  • Ausführliche Evaluation der Ergebnisse der Lernstandserhebung in Klasse 8

  • Jährliche Überprüfung und Weiterentwicklung der schulinternen Fachcurricula

  • Fächerübergreifende Konferenzen und informelle Initiativen der Vernetzung

  • Teilnahme an der Langzeitstudie von Lernprozessen der Universität Dortmund (PARS)

  • Externe Evaluation durch die Teilnahme an Wettbewerben und Zertifikatsprüfungen ( DELF, PET, FCE...)

 

 Pädagogisches Konzept der Oberstufe
Die Oberstufe besteht aus drei Schuljahren und gliedert sich in die Einführungsphase (EF), das erste Jahr der Qualifikationsphase (Q1) und das zweite Jahr der Qualifikationsphase (Q2).

Der Klassenverband wird mit Beginn der Einführungsphase aufgelöst und Schülerinnen und Schüler anderer Schulen und Schulformen mit der Qualifikation zum Besuch der gymnasialen Oberstufe kommen zu den Schülerinnen und Schülern unserer ehemaligen neunten Klassen hinzu.

1 Individualisierung der Schullaufbahn, neue Unterrichtsfächer

Jede Schülerin und jeder Schüler tritt nun in eine individuelle Schullaufbahn ein. Die Schülerinnen und Schüler können sich im Rahmen der gesetzlichen Regelungen Fächer nach Ihren Neigungen und Fähigkeiten aus einem breiten Angebot auswählen. Dadurch wird es möglich, den Schwerpunkt im sprachlichen oder gesellschaftlichen oder mathematisch-/naturwissenschaftlichen Bereich zu setzen. Im zweiten Jahr der Oberstufe belegen die Schülerinnen und Schüler in zwei gewählten Leistungsfächern vertieften Unterricht in erhöhter Stundenzahl. Das Lessing-Gymnasium kann durch große Oberstufenjahrgänge dabei eine beachtliche Auswahl an möglichen Leistungsfächern anbieten. Regelmäßig können dabei Leistungskurse in den Fächern Mathematik, Deutsch, Englisch, Biologie, Erziehungswissenschaft, Sozialwissenschaften, Geschichte und Kunst durchgeführt werden. Durch eine seit dem Jahr 2002 bestehende Kooperation mit dem Maximilian-Kolbe-Gymnasium in Köln-Wahn können darüber hinaus bisher in jedem Jahr die Leistungsfächer Physik und Chemie angeboten werden. 

  • Neue Gesellschaftswissenschaften in der Oberstufe: Sozialwissenschaften, Erziehungswissenschaft

  • Informatik als technisches Fach kann im mathematisch-/naturwissenschaftlichen Bereich belegt werden und auch Prüfungsfach im Abitur sein.

  • Neue Fremdsprachen ab der Einführungsphase: Am Lessing-Gymnasium können Französisch, Russisch und Italienisch als neueinsetzende Fremdsprachen belegt werden.

  • Als bilinguale Sachfächer können Schülerinnen und Schüler in der Oberstufe die Fächer Biologie, Erdkunde, Sozialwissenschaften und Geschichte belegen.

  • Schülerinnen und Schüler, die seit der Klasse 7 bilingualen Unterricht besucht haben (siehe Kapitel 2.2), führen diesen in der Regel in der Oberstufe fort und erhalten zusätzlich zum Abitur das Zertifikat des bilingualen Abiturs.

  • Schülerinnen und Schüler, die in der Mittelstufe keinen bilingualen Unterricht besucht haben (siehe Kapitel 2.2), können zum Beginn der Oberstufe in den bilingualen Zweig eintreten, wenn sie ein Auslandsjahr im englischsprachigen Ausland verbracht haben. Dies bietet auch den Schülerinnen und Schülern eine Möglichkeit zum Erwerb einer bilingualen Qualifikation, die von anderen Schulen zu uns wechseln oder die in der Mittelstufe des Lessing-Gymnasiums Teil einer nichtbilingualen Profilklasse waren.

  • Ab der Jahrgangsstufe Q1 können Schülerinnen und Schüler den IB-Bildungsgang besuchen, wenn sie zusätzlich zum Abitur die international anerkannte Hochschulzugangsberechtigung International Baccalaureate Diploma erwerben möchten (genauere Informationen in Kapitel 2.1.4).

 

 2 Vertieftes Lernen in der Oberstufe

  • DELPH (B1 und B2), Cambridge Prüfungen in der SekII (FCE, CAE)

  • Förderangebote durch Vertiefungsfachangebote in Deutsch, Mathematik und Englisch vor allem in der Einführungsphase

  • Teilnahme an Wettbewerben (z.B. DLR-Wettbewerbe, Bundeswettbewerb Fremdsprachen, Wettbewerb Philosophischer Essay, Bundeswettbewerb Mathematik und Informatik, Jugend forscht, Jugend musiziert)

  • Teilnahme am Programm Schüler an die Uni, bei dem Schülerinnen und Schüler begleitend zu ihrem Oberstufenunterricht bereits einzelne Vorlesungen in der Universität besuchen und dort auch nach Klausuren Scheine erwerben können (z.T. schon bei Schülerinnen und Schülern der EF)

  • Stipendiatenprogramme (z.B. MINToring-Programm der Stiftung der deutschen Wirtschaft)

  • Kooperation mit der DLR (z.B. Tage der Luft- und Raumfahrt mit Besuchen von Astronauten, Einbau des Parabelflugs des Oberstufenkoordinators in den Physikunterricht, Wettbewerbe, Besuch des Leistungskurses Physik im DLR-Schoollab)

  • Zusammenarbeit mit Universitäten (Köln, Dortmund)

 

 3 Ganzheitliches Lernen in der Oberstufe

  • Sprachenfahrten / Austauschfahrten (Sugarland/Texas, Montepulciano/Italien, im Schuljahr 2013/14 erstmalig Wexford / Irland, Südafrika in Planung)

  • Angebot eines 3 wöchigen Betriebspraktikums in Cork / Irland in der EF

  • Studienfahrten zu Beginn der Jahrgangsstufe Q2 in Leistungskursgruppen sowohl mit Anbindung an die fachlichen Inhalte der Kurse als auch weitere allgemeinbildende Aktivitäten und Aspekte sozialen Lernens

  • Hospitationsprogramm, bei dem in jedem Jahr eine große Zahl an Schülerinnen und Schülern der Q1 in mündlichen Abiturprüfungen der Q2 hospitieren

  • Gemeinsamer Exkursionstag für die Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase in den ersten Wochen des Schuljahres zur schnellen Eingliederung der neu auf die Schule gewechselten Schülerinnen und Schüler sowie als Teil des sozialen Lernens.

  • Besuch von außerschulischen Experten im Forum für Oberstufenkurse (z.B. Autorenlesungen, Shakespeare Lecture vom Educational Director des Globe Theatre London, Podiumsdiskussionen vor Wahlen, mit General a.D. Schneiderhahn zum Thema Hitlerattentat)

  • Facharbeitsvorbereitung als Teil des Methodenkonzepts

  • Gemeinsame Feste wie Lessingbrunch, Karnevalsfeier im Forum, Mega-Mali-Madness Benefizkonzert (Schülerbands treten kostenfrei zur Unterstützung unserer Partnerschule in Mali auf), Schulgottesdienste etc.

  • Angebot diverser Arbeitsgemeinschaften (z.B. Video AG, English Reading Club, Poetry Slam, Orchester, Oberstufenchor, Informatik/Netzwerkbetreuung, Homepagegestaltung, Mali AG)

  • Gezielte Förderung des Umweltbewusstseins: Lessing-Gymnasium als Schule der Zukunft, Projekt Sonne für Mali

  • Soziale Projekte, z. B. Unterstützung einer Schule in Mali, Sammelaktionen am Red Nose Day (SV) und Aktionen am Welt-Aids-Tag

 

 4 Ausführliches Beratungskonzept

  • Informationsveranstaltungen für die Kurswahlen der Oberstufe werden in der neunten Jahrgangsstufe durch den Oberstufenkoordinator klassenweise an mehreren Terminen durchgeführt, um Rückfragen zu erleichtern

  • Information der Eltern an einem Elternabend

  • Anbindung der Beratung im Hinblick auf einen möglichen zusätzlichen IB-Lehrgang schon bei den Informationen zur EF-Kurswahl durch die entsprechende Koordinatorin (siehe 2.1.4)

  • Information der Schülerinnen und Schüler anderer Schulformen an zwei gesonderten Terminen

  • Einzelberatung mit allen Schülerinnen und Schülern zur Schullaufbahn im Zusammenhang mit den Kurswahlen mindestens einmal jährlich

  • Fachlehrer/innen der neuen Fächer informieren interessierte Schülerinnen und Schüler über die neuen Fächer der Sekundarstufe II

  • Am Tag der offenen Tür wird in den neuen Fächern der Sekundarstufe II Vorführunterricht präsentiert (Philosophie, Informatik, Russisch, Italienisch, Sozialwissenschaften, Erziehungswissenschaft) mit anschließender Möglichkeit der Beratung durch die Fachlehrer/innen.

  • Beratung (Elternabend und Schülerinformation) zu Auslandsaufenthalten in der Sekundarstufe II (Frau Kuhn)

  • Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II wählen aus der Gruppe ihrer unterrichtenden Lehrer/innen Tutorinnen und Tutoren, die zusätzlich zu den Beratungslehrerinnen und -lehrern der Jahrgangsstufe als Ansprechpartner bei Problemen fungieren und mithilfe des Entschuldigungshefts einen Überblick über Fehlstunden haben

  • Intensive Beratung in vielen Veranstaltungen zur Berufs- und Studienwahl durch zwei zuständige Lehrkräfte (Frau Hübner, Herr Jütte) und viele außerschulische Partner(siehe Kapitel 3.2)

  • Frau Alshut mit einer Ausbildung in personenzentrierter Gesprächsführung und Zertifikat als EOS-Berater und Herr Kellermann als ausgebildeter Beratungslehrer beraten Schülerinnen und Schüler bei deren Wunsch vertraulich bei familiären oder persönlichen Problemen und vermitteln ggf. Hilfe außerschulischer Einrichtungen

  • Beratung von Schülerinnen, Schülern und Eltern bei individuellen Lernproblemen durch die Beratungslehrer/innen der Oberstufe

  • Beratung zu Schulabschlüssen nach der Einführungsphase durch die Beratungslehrer/innen

  • Zusammenarbeit mit außerschulischen Beratungspartnern: z.B. Zentrum für Hochbegabte in Brühl, Schulpsychologischer Dienst, Polizei, ASD

  • Beratung bei Schülerinnen und Schülern mit überdurchschnittlichen Leistungen und Hochbegabung in allen Fragen von individueller Förderung ( z.B. Drehtür- und Springermodelle, Möglichkeit der Förderung durch Stipendien)

  • Herr Hoffmann (Bezirksbeamter der Polizei ) berät Schülerinnen und Schüler bei Problemen mit Mobbing und zur Gewaltprävention

  • Frau Gödel und Frau Müller beraten die Schülerinnen und Schüler bei allen Fragen zum Bereich Leseförderung, Bibliothek und Ausleihverfahren

 

 5 Kontinuierliche, sorgfältige Evaluation der Arbeits- und Lernprozesse

  • Externe Evaluation durch die IBO (International Baccalaureate Organisation). Die Five-Year-Evaluation, die in besonderem Maße die Oberstufe betrifft, wurde erfolgreich abgeschlossen.

  • Auswertung der Ergebnisse der zentralen Klausuren der EF in den Fachkonferenzen. Eventuelle Konsequenzen werden erarbeitet und der Lehrerkonferenz, Schulkonferenz, Schulpflegschaft und unserem Schuldezernenten Herrn Dr. Pulm vorgelegt. Das Lessing Gymnasium nimmt seit 2002 freiwillig an der erst seit 2011 verpflichtenden zentralen Klausur Mathematik teil.

  • Evaluation der Ergebnisse der schriftlichen Arbeiten des Zentralabiturs im Vergleich mit den Landesergebnissen in der Lehrerkonferenz, Schulkonferenz und Schulpflegschaft. In den Fachkonferenzen erfolgt die Evaluation im Detail themenbezogen. Eventuell erarbeitete Maßnahmen zur Verbesserung und Stabilisierung werden schriftlich festgehalten und unserem Schuldezernenten vorgelegt.

  • Von jeder Klausur der Oberstufe werden drei verschiedene Schülerarbeiten und der Ausfall der Ergebnisse einem Mitglied der erweiterten Schulleitung (Verteilung fachbezogen) vorgelegt. Im Falle von Auffälligkeiten schließen sich gemeinsame Gespräche an, in denen Handlungsoptionen erarbeitet werden. Als unterstützende Maßnahmen schließen sich gegebenenfalls an:

      • Vorabsprachen zur nächsten Klausur

      • Enge Kooperation mit Fachkollegen, insbesondere von Parallelkursen

      • Unterstützung durch den Fachvorsitzenden

      • Hilfe durch erprobte Musterklausuren mit Lösung von Fachkollegen

      • Hospitation des Unterrichts durch Mitglieder der Schulleitung oder Fachkollegen

 

  • Turnusmäßige Überprüfung und Weiterentwicklung der schulinternen Fachcurricula (z.Zt. Neuerstellung der Oberstufencurricula im Hinblick auf die neuen Kernlehrpläne S.II)

  • Externe Evaluation durch die Teilnahme an Wettbewerben und Zertifikatsprüfungen (DELF, FCE, CAE)

 

 

 

 


 

Education agreement

 

The education agreement outlines the intentions, goals and endeavours of Lessing Gymnasium. It serves as a basis for understanding which has to be put into practice, firmly established and rediscussed at regular intervals.

Students, teachers and parents at Lessing Gymnasium consider one another to be individual personalities and each strives to treat others accordingly. We are fully aware that teachers and teenagers do not only learn cognitively, but also emotionally and socially. Only when all these three components are considered can good quality learning be achieved. Social and emotional development is becoming increasingly important; on the one hand because all aspects of communal life today require skills in team-work and co-operation and on the other hand because it is becoming increasingly difficult for young people to find their bearings in our changing society.

Only motivated, technically skilled, team orientated and responsible young people who are prepared for social action will be able to establish a credible place in society. Therefore, these qualities remain the central educational objectives of our Gymnasium. Whilst taking into consideration their own needs, students must also accept clear boundaries when it comes to behaviour which has the potential to harm others or their working environment. Lessing Gymnasium welcomes every student who wants to fulfil their learning potential and uphold their responsibilities as a student.

Lessing Gymnasium is shaped by our offering of different courses that put an emphasis on a specific area of education (Fachprofilklassen), bilingual classes and the International Baccalaureate through which we successfully contribute to international awareness and understanding. Our school is an institution comprised of students from many walks of life. We regard this ethnic diversity as culturally enriching. Therefore, we cultivate and maintain numerous partnerships with local and foreign schools.

It is especially important for us to help each and every student to achieve his/her maximum learning potential. The main aim of the Gymnasium is the acquisition of the general higher education entrance qualification (Allgemeinen Hochschulreife). Thus, the final years of secondary education are especially orientated towards propaedeutic science. We will continue to work on the quality of teaching and modernise it as required: for example through teacher training, action orientation, a project-centered approach and multidisciplinary work.

To help the transition from primary to secondary school, from the 5th year group upwards we offer a structured yet familiar approach to schooling.

 

 

Das Lessing-Gymnasium steht in engem Kontakt mit Schulen aus Europa, den USA und Afrika (eine Auswahl)

 

 

Schülerinnen und Schüler, die in der französischen Sprache unterrichtet werden, profitieren von einem breiten Angebot an Austauschmöglichkeiten.

Seit 30 Jahren verbindet uns eine Partnerschaft mit dem Collège Jacques Prévert in St. Orens bei Toulouse im Südwesten Frankreichs. Nicht nur die nahe gelegenen Pyrenäen, sondern auch das Mittelmeer und die mittelalterliche Bilderbuchstadt Carcassonne laden zu Ausflügen ein.

In einer der schönsten Regionen Frankreichs - Burgund - liegt Dijon. 2005 wurde eine Partnerschaft mit dem dortigen Lycée Montchapet geknüpft. Nach zwei Begegnungen mit dem Lycée wurde der dritte Besuch mit dem Collège durchgeführt.

Ganz neu in das Partnerschaftsprogramm des Lessing-Gymnasiums aufgenommen wurde 2012 das Collège du Calavon in Cabrières d’Avignon, inmitten der wunderschönen Provence, in direkter Nachbarschaft zu den berühmten provenzalischen Dörfern Roussillon und Gordes.

Der Austausch mit den drei Schulen richtet sich an die 9. Jahrgangsstufe, die Begegnungsorte wechseln in der Regel jährlich.

Mit dem Collège du Calavon wird bereits seit 2010 das 2-monatige Austauschprogramm ‚Brigitte Sauzay‘ des Deutsch-Französischen Jugendwerks durchgeführt, das sich an individuelle Interessenten richtet, die mindestens im 2. Lernjahr Französisch lernen. Der 2-monatige Besuch der französischen Schüler/innen im Lessing-Gymnasium findet im Mai/Juni statt, der Gegenbesuch im September/Oktober.

homepages: www.pedagogie.ac-toulouse.fr/col-prevert-saint-orens 

www.lyc21-montchapet.ac-dijon.fr

www.clg-loucalavoun.ac-aix-marseille.fr

 

 

Unserer Schule ist Mitglied im German American Partnership Program  und  unterhält  seit 2002  ein Austauschprogramm mit der Clements High School in Sugar Land / Houston (Texas), das alle zwei Jahre durchgeführt wird.

Interessierte Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 10 und 11 können daran teilnehmen. Der Austausch wird von deutscher Seite aus in den Osterferien (2 Wochen) + eine Schulwoche (vor oder nach den Osterferien) durchgeführt. Die texanische Gruppe kommt im  Juni desselben Jahres nach Deutschland.

 

Homepage: www.clementshigh.org

 

 

 

Der Schüleraustausch zwischen dem Lessing-Gymnasium und der Ashton School in Cork im Süden Irlands besteht seit 1999. Jedes Jahr besuchen zwischen 15 und 25 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 des Lessing-Gymnasiums vor den Herbstferien für 10 Tage unsere Partnerschule in Irland. Die Schülerinnen und Schüler wohnen dort in Gastfamilien und besuchen mit ihren Austauschpartnern den Unterricht in der Schule. Zudem lernen sie auf Ausflügen und bei gemeinsamen Aktivitäten die irische Landschaft, Geschichte und Kultur näher kennen. Der Gegenbesuch der irischen Schülerinnen und Schüler findet jedes Jahr nach den Herbstferien statt.

 

Außerdem haben unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit zusätzlich zu ihrem Berufspraktikum in der Klasse 9 in der Einführungsphase ein Auslandspraktikum in Cork durchzuführen. Während der Zeit des Praktikums (10 Tage vor den Herbstferien und in der 1. Ferienwoche) wohnen die Schülerinnen und Schüler in einer irischen Gastfamilie. Im Gegenzug nehmen sie nach den Herbstferien einen irischen Partner auf und unterstützen ihn bei der Suche nach einem Praktikumsplatz in Köln.

Homepage: www.ashton.ie

 

 

Im Herbst 2012 war zum ersten Mal eine Schülergruppe aus Südafrika am Lessing-Gymnasium zu Besuch. Die 16 bis 17 jährigen afrikanischen Schülerinnen und Schüler der Esselen Park High School in Worcester (ca. 80 km von Kapstadt entfernt im Western Cape gelegen) lebten während ihres knapp dreiwöchigen Besuchs in Köln in Gastfamilien. Sie besuchten am Lessing-Gymnasium den Unterricht der Stufen Ef bzw. Q1 mit ihren deutschen Austauschpartnern und unternahmen zahlreiche Ausflüge. Unterrichtssprache an der Esselen Park Schule ist Africaans, die Schülerinnen und Schüler sprechen jedoch auch alle Englisch und die Teilnehmer des Austauschs lernen alle Deutsch als Fremdsprache.

Da die Beschäftigung mit dem afrikanischen Kontinent durch unser Mali-Projekt seit jeher Teil des Schullebens am Lessing-Gymnasium ist, hoffen wir sehr, dass der Besuch unserer afrikanischen Gäste der Beginn eines regelmäßigen Austauschs zwischen der Esselen Park High School und dem Lessing-Gymnasium ist.

 

Homepage: www.ephschool.co.za

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur erweiterten sprachlichen Förderung für die Schülerinnen und Schüler, die einen Kurs im Fach Italienisch belegt haben, besteht seit 2008 ein Austausch zwischen dem Lessing-Gymnasium und dem neusprachlichen Gymnasium „Liceo Linguistico San Bellarmino“ in Montepulciano (Toskana). Der Austausch wird den Schülerinnen und Schülern im ersten Jahr der Qualifikationsphase angeboten und findet in der Regel im Frühjahr statt. Sowohl der Besuch in Italien als auch der Gegenbesuch der italienischen Partner dauern ungefähr eine Woche.

Feste Bestandteile des Programms in der Toskana sind neben dem Besuch des dortigen Unterrichts Ausflüge nach Florenz, Siena und Pisa sowie in die schönen ländlichen Gegenden, in denen der berühmte „Vino Nobile di Montepulciano“ produziert wird.

 

homepage: www.bccmp.com/sanbellarmino/

 

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Tel.: 02203 / 9920-166 (Fax: -168)

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