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 Schülerwoche Mathematik 2010
des Hausdorff Center for Mathematics (Universität zu Bonn)

- Erfahrungsbericht von Philipp Juchem, Jgst. 13 -


Vom 08.09. bis zum 11.09.2010 fand in Bonn die ‚Schülerwoche Mathematik’ statt und lud interessierte Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen 10-13 zu vier Tagen voller spannender Eindrücke des Studentenlebens ein.

Am ersten Tag, einem Mittwoch, begann die Schülerwoche im großen Hörsaal des mathematischen Instituts. Schon um 09.00 füllte sich der Saal und es kamen immer mehr Schüler/Innen dazu. Gegen Viertel nach neun hatten die meisten Platz genommen und man blickte in interessierte und erwartungsvolle Gesichter.
Was mag diese Woche uns an Erkenntnissen bringen? Was würden wir machen? Was lernen wir, Nick Prüter und ich, dazu? Nach einem kurzen Willkommensgruß des zuständigen Mitarbeiters der Universität zu Bonn, ging es dann auch direkt los:

Prof. Dr. H. Rauhut begann die Schülerwoche mit einer Vorlesung über „Datenkompression“ und die damit engverknüpfte Kodierung von Daten im Computer.
Nach einer ¾ Stunde voller Erklärungen und Beispiele wurden die Teilnehmer in die zuvor per Email mitgeteilten Gruppen aufgeteilt und von ihrem Tutor in ein nicht weit entferntes Gebäude, dem Hausdorff Center for Mathematics, begleitet, mit dem sie vor Ort dann in den Gruppen (je 10-12 Schüler) die Vorlesung rekonstruierten, Verständnisfragen klärten und mit kleinen Übungsaufgaben das neuerlernte Wissen vertieften. Dieses sogenannte Tutorium fand immer nach einer Vorlesung statt und dauerte 1 ¾ Stunden. Man merkte schnell, dass die Schüler bei dieser ersten Vorlesung voll auf ihre Kosten gekommen sind: Sie sind im Thema mitgekommen, haben alles soweit verstanden und konnten ihr Interesse weitestgehend befriedigen.
Nach dem ersten Tutorium des Tages gab es im Hausdorff Center Mittagessen. Dieses bestand mittwochs aus  2 mittel-großen, aber gut belegten Stücken Pizza und Fr. aus leckeren Bagels. Des Weiteren gab es für jeden Schüler täglich 2 Flaschen eines Wahlgetränks. Donnerstag bekamen die SchülerInnen einen weiteren Eindruck ins Studentenleben: Das Mittagessen fand nicht im Hausdorff Center, sondern in einer Mensa um die Ecke statt. War jemandem dieses Essen nicht nach Geschmack, so bestand die Möglichkeit bei nahegelegenen Bäckereien oder Fast-Food-Ketten essen zu gehen.
Um 13.15 traf man sich dann, wie schon am Morgen, wieder im großen Hörsaal und es fand eine 2. Vorlesung des Tages statt. Am Mittwochnachmittag wurde das Thema der „Datenkompression“ fortgesetzt, donnerstags fand morgens eine Vorlesung zu dem sogenannten „Random Walk“ und nachmittags zu „Würfelspielen“ statt. Diese Vorlesungen waren wie die Erste sehr interessant, jedoch auch schwerer nachzuvollziehen, da nun auch vermehrt mathematische Beweise eingeführt wurden, welche das Gefühl einer realen Mathematik-Vorlesung erzeugten. Freitag und Samstag drehte sich alles um Primzahlen und ihrer Theorien.
Nach den entsprechenden Tutorien der 2.Vorlesung (bis 15.30 Uhr) bestand Mittwoch und Donnerstag gegen 16.15 Uhr die freiwillige Möglichkeit eines Besuchs im Bonner Arithmeum, welcher bis 17.30 Uhr angesetzt war. Statt einer dritten Möglichkeit für einen Arithmeumsbesuch endete der Tag freitags im großen Hörsaal mit einer Studienberatung (15.45-16.30 Uhr) und einem gemeinsamen Filmabend bis ca. 17.45 Uhr.
Am Samstag fanden dann nur eine Vorlesung und das entsprechende Tutorium statt und die Schüler wurden gegen 12 Uhr in das Wochenende entlassen.

Im Nachhinein kann man sagen, dass die Woche zwar anstrengend sein kann und dass man vielleicht nicht immer alle Rechnungen und Schlüsse der Professoren nachvollziehen kann, diese aber dann in den Tutorien zur vollsten Zufriedenheit rekonstruieren und klären konnte und die Woche eine spannende, lehrreiche und fürs Studium gute Eindrücke schaffende Möglichkeit für interessierte Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe bietet.

Eine Teilnahme lohnt sich,
    
ϖιελ Σπα⇓!                           

 

Pendeln wir es aus!

Ein Pendel hat sehr interessante Eigenschaften, die es im Physikunterricht zu entdecken gilt: So hängt die Dauer einer Pendelbewegung (hin- und zurück) nicht davon ab, aus welcher Höhe man das Pendel loslässt und auch nicht davon, welche Masse (umgangssprachlich: „Gewicht“) das Pendel besitzt.

Die Länge des „Pendelfadens“ hat allerdings Einfluss auf die Dauer der Pendelbewegung. Und dieser Einfluss wurde in einer Unterrichtsstunde der achten Klasse untersucht

 

Jörg Mäß / Markus Rechmann

 

 

 

Bericht über die Schülerwoche Mathematik an der Uni Bonn

 

Vom 8. September bis zum 11. September 2010 besuchte ich die Schülerwoche Mathematik an der Uni Bonn, um einen Eindruck vom Mathematikstudium zu bekommen.

In den Ferien hatte ich bereits eine Anmeldebestätigung bekommen, in der ich erfahren habe wo und wie der Ablauf der Schülerwoche ist. Am Mittwoch haben sich dann um 9:00 Uhr alle interessierten Schülerrinnen und Schüler getroffen. Von Mittwoch bis Freitag haben wir dann pro Tag zwei Vorlesungen und Tutorien gehabt. Am Samstag fanden noch eine Vorlesung und ein Tutorium statt. Die Vorlesungen gingen über die Themen „Datenkompression“, „Random Walk“ und „Primzahlen“. Nach jeder Vorlesung gab es ein Tutorium, in dem die Informationen der Vorlesung teils nachgearbeitet, erklärt und angewendet wurden. Meist war es bei den Vorlesungen so, zumindest bei mir, dass man durch das ständige Mitschreiben nicht immer noch dem Vortrag folgen konnte. In der ersten Vorlesung am Tag ging das allerdings noch ganz gut, bei der zweiten hatte ich jedoch noch das Problem, dass ich noch nicht alle Rechenmethoden die für die Herleitungen von Formeln verwendet wurden im Unterricht gelernt habe. Deshalb konnte man machen der Vorlesungen nur schwierig oder auch gar nicht folgen. Uns wurde aber auch von den Professoren gesagt, dass es nicht darauf ankommt alles zu verstehen, sondern dass jeder etwas für sich mitnehmen soll. Das Tutorium hat aber die Missverständnisse aus der Vorlesung beseitigt und geklärt. Das Tutorium wurde in Gruppen von 12 Personen gemacht, so dass der Tutor auch auf jede Frage eingehen konnte.

Zusätzlich konnte dann noch auf freiwilliger Basis an einer Führung im Arithmeum teilgenommen werden, in der man viel über die Entwicklung des mechanischen Rechnens erfahren hat, bis hin zu elektronischen Rechenmaschinen. Des Weiteren wurde noch ein Kinoabend angeboten. Vor dem Kinoabend fand allerdings auch noch eine Studienberatung statt, in der man seine Fragen zum Studium und Studiengängen fragen konnte. Die Studienberatung war sehr gut, da sie die Fragen, die man auf dem Herzen hatte und die einen interessiert haben, geklärt wurden, sowie Fragen von anderen die man sich selbst noch nicht gefragt hatte, beantwortet wurden.

Weitere Informationen, sowie den Terminplan, findet man auf folgender Seite:

http://www.mathematics.uni-bonn.de/school/schuelerwoche

 

Bericht von Marc Goedecke (Jgst. 12)